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Star Trek II

( Der Zorn des Khan)



 Star Trek II :
Der Zorn des Khan
Erstaufführung 1982


Daten:

Original-Titel: Star Trek II: The Wrath of Khan
Länge: 114 min

Regie: Nicholas Meyer
Drehbuch: Jack B. Sowards
Story: Harve Bennett und Jack B. Sowards
Kamera: Gayne Rescher
Musik: James Horner
Visuelle Spezialeffekte: ILM - Industrial Light and Magic
Executive Consultant: Gene Roddenberry
Ausführender Produzent: Harve Bennett
Produzent: Robert Sallin
Produktion: Paramount Pictures

Darsteller: William Shatner (James T. Kirk), Leonard Nimoy (Mr. Spock), DeForest Kelley (Leonard McCoy), James Doohan (Montgomery Scott), Nichelle Nichols (Nyota Uhura), Walter Koenig (Pavel Chekov), George Takei (Hikaru Sulu)

Gastdarsteller: Bibi Besch as (Dr. Carol Marcus), Merritt Butrick (Dr. David Marcus), Paul Winfield (Captain Terrell), Ricardo Montalban (Khan Noonien Singh), Ike Eisenmann (Peter Preston), John Vargas (Jedda), Judson Scott (Joaquin), John Winston (Kyle), Paul Kent (Beach)

and Introducing: Kirstie Alley (Lt. Saavik)


Was bisher geschah:

Ca. 1992 ergriff Khan Noonien Singh, ein durch Genmanipulation und eugenischer Experimente geschaffener "Übermensch", die Macht über ein Viertel der Erde. Diktatorisch herrschte er über Südasien bis zum Mittleren Osten.
1993 kamen mehrere Übermenschen in vierzig Staaten an die Macht. Sie fingen gegenseitig an, sich zu bekämpfen - der Begin der Eugenischen Kriege. Ganze Bevölkerungen wurden ausgerottet.
1996 wurde Khan gestürzt, er konnte jedoch in der Botany Bay, einem Schläferschiff, entkommen.
2266 wurde die Botany Bay von der Enterprise entdeckt. Von Kirk befreit, versuchte Khan die Kontrolle über das Schiff zu erlangen, scheiterte jedoch und wurde zusammen mit seiner Mannschaft auf dem Planeten Ceti Alpha V abgesetzt.



Auf der Leinwand:

Auf der Suche nach einem Planeten für den Genesis-Test, ein Projektil, das jeden Planeten bewohnbar macht, findet die USS Reliant zufällig Khans Exilplaneten. Es gelingt Khan, das Schiff in seine Gewalt zu bringen, mit dem er anschließend die Regula-Station angreift und somit das Genesis-Projektil in seinen Besitz bekommt. Kirk nimmt die Verfolgung auf - es kommt zum entscheidenen Kampf im Mutara-Nebel, bei dem die Reliant samt Besatzung ihr Ende findet. Kurz bevor Khan stirbt, zündet er das Genesis-Projektil. Um die Enterprise zu retten, opfert sich Spock und repariert den Warp-Antrieb. Die Strahlung, der er sich dabei aussetzt, führen zu seinem Tod.


Anmerkung:

Ein Jahr nach der Pleite von "Star Trek: Der Film" begann man bei Paramount mit den Überlegungen für den zweiten Film, womöglich um den Fans eine Entschädigung für den ersten zu geben. Diesmal wollte man alles besser machen, die Spezialeffekte, die den ersten Film erdrückten, sollten wieder in den Hintergrund kommen. Vordergründig sollte das stehen, was Star Trek ausmachte: das Menschliche.
Mit einem Budget von 12 Millionen Dollar machte man sich an die Arbeit. Harve Bennett schrieb ein erstes Skript mit dem Titel "The War of the Generations", in dem eine neue Generation von Übermenschen, an deren Spitze Khan steht, die Föderation stürzen will. Auf der Suche nach einem Drehbuch-Autor verließ er sich auf Jack Sowards. Erstes Kopfzerbrechen machte Nimoys Aussage, er wolle nicht mitspielen. Sowards war es zu verdanken, daß Nimoy letztendlich doch mitmachte, als er ihm erzählte, daß er im Film zu Beginn sterben sollte. Beim Ausarbeiten des Skripts rückte Spocks Tod dann aber doch immer weiter nach hinten. Im Gegensatz zu ersten Film kamen die Autoren mit dem Drehbuch sehr gut weiter, es gab zwar immer wieder Meinungsverschiedenheiten, aber nicht die großen Probleme wie damals.
Auch bei der Wahl des Regisseurs machte man mit Nick Meyer einen Glücksgriff. Er verstand es, die Charaktere richtig ins Bild zu setzen und daß die Spezialeffekte nicht erneut die Oberhand gewannen. Hier stand ihm aber mit George Lucas Firma ILM auch ein starker Helfer zur Verfügung - Meyer wußte, daß er sich nicht großartig um die Effekte kümmern mußte. Die Arbeit verlief so reibungslos, daß man nahezu im Zeitplan und Budget blieb.
Der Premierenabend verlief erfolgreich, ein Großteil der Kritiken waren positiv und auch die Darsteller waren mit diesem Film hoch zufrieden. Der einzige, der sich unzufrieden zeigte, war Gene Roddenberry, dem der Film zu viel Gewalt und mehrere kleine Unstimmigkeiten beinhaltete. Aber bei einem Einspielergebnis von rund 350 Millionen Dollar schien das die Fans nicht zu stören. Zumal der Film auf eine Fortsetzung hoffen ließ.
 
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