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Star Trek I
( Der Film )
Star Trek I :
Der
Film
Erstaufführung 1979
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Daten:
Original-Titel: Star Trek: The Motion
Picture
Länge: 132 min (Kino-Fassung), 143 min
(TV-Fassung)
Oscar-Nominierungen: Visuelle Spezialeffekte
Regie: Robert Wise
Drehbuch: Harold
Livingston
Story: Alan Dean Foster
Kamera: Richard H.
Kline und Richard Yuricich
Musik: Jerry Goldsmith
Visuelle
Spezialeffekte: Douglas Trumball und John Dykstra
Beteiligter
Produzent: Jon Povill
Produzent: Gene
Roddenberry
Produktion: Paramount Pictures
Darsteller: William Shatner (James T. Kirk), Leonard Nimoy (Mr.
Spock), DeForest Kelley (Leonard McCoy), James Doohan (Montgomery Scott),
Nichelle Nichols (Nyota Uhura), Walter Koenig (Pavel Chekov), George Takei
(Hikaru Sulu)
Gastdarsteller: Persis Khambatta (Lt. Ilia), Stephen Collins
(Captain Will Decker), Mark Lenard (Klingon Captain), Grace Lee Whitney
(Janice Rand), Majel Barrett (Dr. Christine Chapel), Billy Van Zandt
(Ensign)
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Was bisher geschah:
Ca. 1999 wurde die Raumsonde Voyager 6 von der Erde
gestartet. Die Sonde fiel in ein schwarzes Loch und wurde von Planetenbewohnern
auf der anderen Seite der Galaxie repariert, verbessert und wieder
zurückgeschickt.
Nachdem Kirks historische Fünf-Jahres-Mission 2269 beendet
ist, kehrt die Enterprise ins Raumdock zurück, um gründlich überholt zu werden.
James Kirk wird zum Admiral befördert und wird Chef der
Sternenflotteneinsatzplanung.
2270 treten Spock und McCoy aus der
Sternenflotte aus. Will Decker übernimmt das Kommando über die erneuerte
Enterprise.
Auf
der Leinwand:
Ein riesiges Objekt namens V'Ger nähert sich der Erde. Auf
seinem Weg vernichtet es die Station Epsilon 9 und drei klingonische
Schlachtkreuzer. Die Enterprise wird hinausgeschickt, um die Bedrohung zu
neutralisieren, dabei übernimmt Kirk wieder das Kommando über das Schiff,
Commander Decker dient als Erster Offizier. Auch Spock und McCoy kehren zurück
in den aktiven Dienst, ergänzt wird der Führungsstab durch Lieutenant Ilia. Als
sich die Crew der Enterprise ins Innere von V'Ger wagt, entdecken sie, daß es
sich um die ehemalige Sonde Voyager 6 handelt. Zwar kann Spock letztendlich die
Sonde deaktivieren, jedoch werden Will Decker und Lieutenant Ilia als vermißt
gemeldet.
Anmerkung:
Ursprünglich war von Paramount geplant, eine zweite Serie
mit dem Namen "Star Trek II" zu produzieren. Die meisten Darsteller der ersten
Serie waren bereit, zurückzukehren, außerdem sollte die Crew um Will Decker,
Ilia und den vulkanischen Wissenschaftsoffizier Xon verstärkt werden. Doch Filme
wie "Star Wars" und "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" zeigten dem Studio,
welch hohe Produktionskosten ein solches Unterfangen mit sich zöge. Eine Woche
vor Produktionsbeginn wurde das Projekt gekippt.
Doch so ganz wollte man
"Star Trek" nicht aufgeben, kurze Zeit später kündigte Paramount den ersten
Kinofilm an. Mit dem ursprünglichen Budget von 15 Millionen Dollar, 5 Millionen
mehr als George Lucas für "Star Wars" zur Verfügung hatte, dachte man, man
könnte die Schlacht um die Science-Fiction-Vorherrschaft gewinnen. Doch mehrere
Desaster führten dazu, daß die Kosten auf 44 Millionen Dollar anstiegen, eine
Summe, die bis dahin nur von "Cleopatra" übertroffen wurde.
Zu diesen
Desastern gehörte einerseits Probleme mit der Special-Effects-Firma, die
kurzerhand während der Dreharbeiten gewechselt wurde. Andererseits kam es zu
Differenzen zwischen Gene Roddenberry und Harold Livingston, da Roddenberry nie
mit den Drehbuchvorschlägen von Livingston einverstanden war und deshalb immer
wieder Änderungen vornahm, die das Ergebnis allerdings verschlechterten. Der
Disput ging soweit, daß Livingston kündigte, sein Ersatzmann Dennis Clark hielt
es ganze drei Monate bei Paramount aus. Man überredete Livingston, sich der
Truppe wieder anzuschließen, womit das ganze Spektakel wieder von vorne los
ging. Drei mal kündigte Livingston, immer wieder wurde er solange beschwatzt,
bis er zurückkam. Das wirkte sich auf die Regiearbeit von Robert Wise aus, der
manchmal zwei Versionen eines Drehbuchabschnitts hatte, die von Roddenberry und
die von Livingston.
Als der Film irgendwie gedreht wurde, war der Streit
immer noch nicht beigelgt. Nach Paramount sollte im Vorspann stehen "Drehbuch:
Harold Livingston, Story: Alan Dean Foster". Damit war Roddenberry überhaupt
nicht einverstanden. Sein Einspruch führte dazu, daß Fosters Name gar nicht mehr
im Vorspann auftauchte. Auf dessen Einwand hin kam sein Name wieder dazu, was
Roddenberry allerdings auch wieder mißfiel. Paramount wurde es dann doch zu bunt
und man strich Roddenberry wieder ganz aus dem Vorspann.
Die Erstaufführung
von "Star Trek: Der Film" fand am 7.12.1979 statt, zwei Jahre nach dem Erfolg
von "Star Wars". Nur der damaligen SciFi-Hysterie war es zu verdanken, daß der
Film über 175 Millionen Dollar einspielte und somit trotz mieser Kritiken der
Filmkritiker und der Kinobesucher nicht zum Flop wurde.
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